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Neujahrstreffen 2020

10. 01. 2020

Neujahrstreff als Ideenbörse

 

Ortsbürgermeisterin Regina von Nida, Beigeordneter Wolfgang Reinmuth und der Kleinfischlinger Gemeinderat wollten neue Wege gehen, als sie nicht mehr zum Neujahrsempfang, sondern zum Neujahrstreff einluden. Damit sollte deutlich werden, dass das Treffen und der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern im Vordergrund steht.

Rund 90 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt, darunter auch Altbürgermeister Helmut Buchert, die Vereinsvorsitzenden, „alle guten Geister im Dorf“ und junge Familien.

Ortsbürgermeisterin Regina von Nida freute sich über zahlreiche Ehrengäste: Kurt Wagenführer als Beigeordneter des Landkreises und Daniel Salm als Beigeordneter der Verbandsgemeinde in Doppelfunktion als Ortsbürgermeister von Freimersheim, die beide Grußworte sprachen. Außerdem die Ortsbürgermeister von Böbingen, Großfischlingen, Gommersheim und Rhodt: Stefan Werner, Daniel Köbler, Lothar Anton und Armin Pister sowie Sigrid Schwedhelm-Schreiner, Ortsbürgermeistern von Edesheim. Für die Pfalzwerke Netz AG zeigte Michael Gies Präsenz. Pfarrerin Elke Wedler-Krüger und Pfarrer Peter Nirmaier als Vertreter der beiden großen Kirchen sprachen Gruß- und Segensworte. 

Regina von Nida dankte stellvertretend für alle Ehrenamtlichen Kuno Müller für seine15-jährige engagierte Mitarbeit im Gemeinderat, der auch für die Entwicklung und Betreuung der Gemeindehomepage verantwortlich zeichnet. Der neue, nun acht Mitglieder umfassende Gemeinderat, sei „eine tolle Truppe, die sich engagiert und diskutierfreudig für das Wohl unseres Dorfes einsetzt“.

Von Nida zeigte sich erfreut über die gute Lösung des Kindergartenproblems. Nach über fünf Jahrzehnten in Freimersheim fanden seit Oktober die ersten sieben Kinder in der Essinger Kita Sonnenstrahl eine neue Heimat. Sie dankte der Ortsgemeinde Freimersheim und Ortsbürgermeister Salm für die stets gute Zusammenarbeit.

Die Sanierung der Kaltenbachbrücke sei mit 122.000 Euro um 17.000 Euro billiger geworden als veranschlagt. Nun sei noch der Waschplatz-Vorplatz zu gestalten: eine Kreativ-Aufgabe für alle, die sich gerne aktiv einbringen möchten.

Aufgrund der Trockenheit 2019 seien die Friedwald-Fichten auf dem Friedhof komplett abgestorben. Für eine Neubepflanzung sei die komplette Entfernung der abgestorbenen Bäume notwendig.  Die beiden, an denen bereits Bestattungen stattgefunden haben, sollen bis auf eine Höhe von etwa 1,50 Meter abgeschnitten und mit Efeu berankt werden.

Ideen zur Ersatzbepflanzung waren nun gefragt: an einem Poster waren klimaresistente Bewuchsmöglichkeiten mit Fotos dargestellt. Unter Schirmpinie, Spitzahorn, Zypresse, Thuja, Traubeneiche, Olivenbaum, Eibe, Hochstammrosen oder gar einem Fried-Wingert hatten die Anwesenden eine Entscheidung zu treffen, die sie auf Zetteln bekunden konnten. Auch weitere Ideen zur Gemeinschaft oder Ortsgestaltung waren gefragt.

Derzeit in Planung sei das neue Feuerwehrhaus und der neue Bauhof, die 2021 zur Ausführung kommen sollen. Für Planung, Erschließung und Bau des Bauhofs seien 245.000 Euro vorgesehen; seitens der Verbandsgemeinde sollen für das Feuerwehrhaus 345.000 Euro fließen.

Regina von Nida und den Gemeinderat treibt auch die Idee eines Mehrgenerationenhauses im Bereich der Münchgasse um. Ein Hausbau im kleinem Rahmen, in dem evtl. auch Pflege möglich und eventuell auch Platz für eine junge Familie sei, wäre der große Wunsch, da Viele alleine in großen Anwesen leben, deren Pflege und Arbeit sie nicht mehr bewältigen können, dennoch ihren Lebensabend im Dorf verbringen möchten.

Regina von Nida verriet auch ihren sehnlichsten Traum: dass sich die Kleinfischlinger landwirtschaftlich selbst versorgen können. Maschinen seien dazu immer noch vorhanden.

Eine große Herausforderung komme auf den Ort 2022 zu, der dann seine erste urkundliche Erwähnung vor 1250 Jahren feiern könne – wenn die Bürgerinnen und Bürger es wollen und sich vor allem in großer Anzahl einbringen; der Rückhalt des ganzen Ortes sei notwendig. Von Nida fragte ganz provokativ: „Wollen wir ein Jubiläum feiern, weil dieses Datum auf einem Dokument festgehalten ist oder wollen wir lieber feiern, dass schon vor 2000 Jahren nachweislich hier Menschen gelebt haben?“ Sie machte aber auch klar, dass so ein Fest ganz bestimmt mit viel Spaß und Mehrwert für die Gemeinde verbunden sei und sich außerdem für die Zukunft neue Impulse entwickeln können. Um hier Klarheiten zu schaffen, lud sie zur Einwohnerversammlung am 3. März ein.

Die Veranstaltung wurde durch den Evangelischen Singkreis unter der Leitung von Luise Becker musikalisch umrahmt. Traudel Medart erfreute die Zuhörerschar mit einem „himmlischen“ Gedicht. Den Wein spendeten die fünf örtlichen Weingüter. dnb

(Text: Heike Dernberger / Fotos: Kuno Müller)

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Neujahrstreffen 2020

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Neujahrstreffen 2020 (05. 01. 2020)

 

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