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Volkstrauertag

16. 11. 2020
"Auch an diesem Volkstrauertag, 75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, gibt es viele Gründe zu danken, weil Menschen sich in diesen 75 Jahren für den Frieden eingesetzt haben und noch einsetzen. Zuletzt haben dies viele Menschen in unserem Land und weltweit in der sogenannten Corona-Krise bewiesen.Wo es schwierig wird, Situationen zu durchschauen; wo wir Probleme sehen, ohne Lösungen zu haben; wo Fragen gestellt werden, auf die wir noch keine Antwort wissen: Dort kommt es darauf an, dass Menschen ihr Talent nutzen, um sich einzusetzen für Frieden und Menschlichkeit.Unser Dank gilt allen, die in Krisen und Konflikten sowohl medizinisch, psychologisch, seelsorgerlich und beratend ihren Dienst tun, als auch denen, die viele ehrenamtliche Dienste zum Wohl der Schwachen und Armen leisten."
Mit diesen kurzen Worten des Dankes der Ortsbürgermeisterin begann die Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Gedenkstein für die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges auf dem Friedhof in Kleinfischlingen. Nach dem Totengedenken legten die Ortsbürgermeisterin Regina von Nida und der Beigeordnete Wolfgang Reinmuth einen Kranz nieder.
Anschließend sprach Gemeinderatsmitglied und Mitglied im Pfarreirats der Kath. Kirchengemeinde Maria, Mutter der Kirche, Andreas Kuhlbusch das Friedensgebet von Coventry (entstanden 1940 nach einem Luftangriff und der Zerstörung der Kirche):
Alle haben gesündigt und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten. (Römer 3,23)
Den Hass, der Rasse von Rasse trennt, Volk von Volk, Klasse von Klasse
Vater, vergib.
Das Streben der Menschen und Völker zu besitzen, was nicht ihr Eigen ist,
Vater, vergib.
Die Besitzgier, die die Arbeit der Menschen ausnutzt und die Erde verwüstet,
Vater, vergib.
Unser Neid auf das Wohlergehen und Glück der Anderen,
Vater, vergib.
Unsere mangelnde Teilnahme an der Not der Gefangenen, Heimatlosen und Flüchtlinge,
Vater, vergib.
Die Gier, die Frauen, Männer und Kinder entwürdigt uns an Leib und Seele missbraucht,
Vater, vergib.
Den Hochmut, der uns verleitet, auf uns selbst zu vertrauen und nicht auf Gott,
Vater, vergib.
Seid untereinander freundlich, herzlich und vergebet einer dem anderen, wie Gott euch vergeben hat in Jesus Christus. (Epheser 4, 32).
 
Im gebotenen Abstand begleitete Axel Werner die Feier mit drei Trompetensoli. Dies verlieh der Gedenkfeier einen besonders würdigen Rahmen.
Herzlichen Dank allen Beteiligten.
gez. Regina von Nida
Bürgermeisterin
 
 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Volkstrauertag

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