Dorfgemeinschafshaus kurz vor Fertigstellung noch im Monat November 2009
Vor fast genau einem Jahr, im November 2008, konnten die dringend notwendigen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten an unserem Dorfgemeinschaftshaus beginnen. Der Zahn der Zeit hatte bis dahin erheblich an der Bausubstanz des Nebengebäudes mit Küche und Sanitäranlagen genagt.
Der Saal des Hauses, ausgestattet mit einer teuren und
unwirtschaftlichen Elektroheizung, sollte ebenfalls in die Sanierungsarbeiten mit einbezogen werden.
Unter der Leitung von Architekt Helmut Postel wurde zunächst das Nebengebäude abgerissen und mit verändertem Grundriss neu errichtet. Der Fußboden im Saal musste ausgegraben, isoliert und neu hergestellt werden. Eine ansprechende und zeitgemäße Schallschutzdecke sorgt im renovierten Dorfgemeinschaftshaus für eine angenehme Atmosphäre und eine gute Akustik.
Fenster und Eingangstüren wurden ebenfalls erneuert und wir dürfen uns auf eine moderne und gut geplante Küche mit direktem Zugang zum Saal freuen. Ein heller, freundlich gestalteter Eingangsbereich mit Foyer erwartet den Besucher und die Toilettenanlagen fügen sich ansprechend in das positive Gesamtbild ein.
Im Dorfgemeinschaftshaus gibt es jetzt auch einen zusätzlichen Raum.
Außer Heizung, Elektrotechnik und Putzmittel dient er an erster Stelle zur Lagerung von Tischen und Stühlen aus dem Saal des
D o rfge m ei n sc ha fts ha u se s.
Nachdem die restlichen, noch ausstehenden Arbeiten abgeschlossen sind, verfügt unsere Gemeinde, zusammen mit dem bereits 2004 sanierten alten Schulhaus, über Gemeindeeinrichtungen die in Qualität und Ausstattung sehr viel für unsere Dorfgemeinschaft zu bieten haben.
Helmut Buchert
Kleinfischlingen, 26.Oktober 2009


Hoher Besuch
Perus Botschafter Prof. Dr. Dr. Kauffmann-Doig auf Ahnensuche in Kleinfischlingen
Am 27.4.2008 hatte die Gemeinde den wohl höchsten Besuch ihrer Geschichte. Prof. Dr. Dr. Frederico Kauffmann-Doig, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Republik Peru in der Bundesrepublik Deutschland, war zur Ahnensuche nach Kleinfischlingen gekommen. In Begleitung von MdB Lothar Mark machte er sich auf den Weg in die Gäugemeinde, um mehr über seine Vorfahrin Margarethe Wilhelmine Odenwald, die von 1745 bis 1752 in Kleinfischlingen lebte, zu erfahren.
Historiker Kurt von Nida präsentierte dem überraschten Botschafter im Beisein von Gemeinderat, Ehrenbürger Ludwig Becker, Verbandsbürgermeister Olaf Gouasé, Helmut und Gabriele Postel und weiteren Gästen in einem Kurzvortrag die Mitteilung, dass nicht nur die gesuchte Ahnfrau 1745 in Kleinfischlingen geboren, sondern auch ihr Vater, Pfarrer Georg Friedrich Odenwald, Erbauer des noch immer imposanten prot. Pfarrhauses sei.
Anschließend luden das Ehepaar Postel Herrn Prof. Dr. Dr. Kauffmann-Doig zu einem Besuch ihres Anwesens ein. Ein Besuch der prot. Kirche mit ihren Alsecco-Malereien rundeten den Besuch ab. Der Botschafter zeigte sich tief beeindruckt von der freundlichen Aufnahme und lud die Anwesenden spontan zu einem Besuch in sein Vaterland Peru ein. Zur Erinnerung an diesen Tag überreichte ihm Kurt von Nida eine Mappe, mit sämtlichen im Landesarchiv gefunden Dokumenten.
„Eine meiner größten und schönsten Überraschungen in meinem Leben hat mir der Ausflug nach Kleinfischlingen gebracht.“ Diese Worte schriftlich festgehalten im Gästebuch der Gemeinde Kleinfischlingen, werden allen Beteiligten des Treffens noch lange „runtergehen wie Öl“, stellte Ortsbürgermeister Buchert abschließend fest.
MdB Lothar Mark versprach, demnächst in Kleinfischlingen einen Vortrag über Peru zu halten.
Kennen Sie Sammy?
Sammy ist ein zahmer Rabe und
zur Zeit die wahrhaft
"tierische Attraktion in unserer Gemeinde.
Und das kam so:
Am Pfangstsamstag des vergangenen Jahres fiel Sammy ziemlich unsanft aus
dem elterlichen Nest in einer hohen Pappel am Ortsrand von Kleinfischlingen.
Ziemlich nackt und schutzlos hockte er im feuchten Gras und piepte jämmerlich.
Die Dämmerung brach an und schon schien das Schicksal des kleinen
Vogels
besiegelt.
Aber nein, Sammy hatte Glück.
Erhard Keller, ein bekannter Tiefreund des Dorfes, wurde bei einem
Abendspaziergang auf den kleinen hilflosen Vogel aufmerksam und nahm ihn
mit nach Hause.
Schnell war im heimischen Garten ein Vogelkäfig hergerichtet und
der kleine
Rabe konnte sein Quartier beziehen.
Mit Katzenfutter und anderen Leckereien traf Erhard Keller genau den
Geschmack seines hungrigen Pensionsgastes.
Bei bester Pflege und liebevoller Zuwendung wurde der kleine Rabe zusehens
kräftiger.
Erhard Keller, der schon das Zauberhuhn Elly erfolgreich betreut und dressiert
hatte, bemühte sich nun auf gleiche Weise um seinen neuen Schützling.
Weil er den Raben an einem Samstag gefunden hatte, genauer gesagt am
Pfingssamstag, bekam er den Namen Sammy.
Sammy wurde von Woche zu Woche
selbständiger und bereitete seinem stolzen
Plegevater sehr viel Freude und jede Menge Überraschungen.
Am meisten beeidruckte wohl der este Flug Sammys auf das Hausdach der
Familie Keller. Allerdings trug der gewitzt Vogel dabei die sehbriller
des
Hausherrn mit seinem Schnabel.
Überaus emsig war Sammy damit beschäftigt sich im Garten Nahrungsvorräte
anzulegen, die er sich zuvor aus der Küche von Frau Keller stibitzt
hatte.
Aufregend auch, wenn er den
zur Kaffeetafel gedeckten Gartentisch mit Butter
und Marmelade garnierte.
Die Zeit des Abschiednehens
rückte dadurch entscheidend näher.
Sammy sollte nun für immer in die Freiheit entlassen werden.
Am frühen Morgen eines warmen Sommertages blickte Pflegevater Keller
seinem davonfliegenden Schützling noch einmal wehmütig hinterher.
Auf Wiedersehen Sammy.
Sammy schien zunächst die Freiheit zu genießen, kehrte jedoch
am gleichen
Abend zu seiner Pflegefamilie zurück.
Hungrig verlangte er zur gewohnten Fütterungszeit nach seinem Futter.
Sammy war nun endgültig ein Mitglied der Familie Keller geworden.
Als Sammy Keller Fliegt er seitdem
tagsüber in der Kleinfischlinger Gemarkung
umher.
Am allerliebsten sitzt er jedoch auf einem Dach in der Hauptstraße
und erzählt
den vorbeigehenden Passanten von seinem Glück.
H.Buchert

v.li. Erhard Keller,
Altbürgermeister und Ehrenbürger Ludwig Becker
Nachrichten:
Altbürgermeister und Ehrenbürger
Ludwig Becker feiert am 10. März 2005 seinen 85. Geburtstag.
In Kleinfischlingen steht die Gründung
einer Jugendfeuerwehr bevor.
Unter der Leitung von Sabine Prehl und Tina Kammermann fand am 19.02.2005
ein Informationsnachmittag für Kinder und Jugendliche im Dorfgemeinschaftshaus
statt.
Das Programm der Jugendfeuerwehr fand bei den zahlreichen anwesenden Interessenten
großes Interesse.
Die Ortsgemeinde stellt der Jungendfeuerwehr einen eigenen Raum im Alten
Schulhaus zur Verfügung.
Kontaktadresse: Sabine Prehl, Poststraße 19b, 67483 Kleinfischlingen.
Am Freitag, 01.07.2005 bis Montag, 04.07.2005
findet die Kleinfischlinger Storchenkerwe statt.
Der Umzug durch das Dorf mit anschließender Kerweeröffnung
in der Poststraße beginnt am 01.07.2005 um 18.30 Uhr.
Altes Schulhaus
Am 15.05.2004 wurde das alte Schulhaus nach
eineinhalbjähriger Sanierung in den Dienst der Gemeinde gestellt.
Im renovierten Gebäude befinden sich jetzt im Erdgeschoss neben einer
Bürgerstube und einem Mannschaftsraum für die Feuerwehr die
Toilettenanlagen.
Im Obergeschoss wurde in einem ehemaligen Schulsaal ein Sitzungssaal eingerichtet.
Das Büro des Bürgermeisters und ein Mehrzweckraum stehen ab
sofort ebenfalls für die Gemeindearbeit zur Verfügung.
Zusammen mit einem fast 240 qm großen Innenhof verfügt Kleinfischlingen
jetzt über einen Ortsmittelpunkt, der sich sehen lassen kann.

Neben zahlreichen Ehrengästen, darunter
auch einige Lehrerinnen und Lehrer der früheren Volksschule, konnte
Bürgermeister Helmut Buchert auch viele Mitbürgerinnen und Mitbürger
aus Kleinfischlingen begrüßen.
Die beiden Ortsgeistlichen, Frau Pfarrerin
Elke Wedler-Krüger und Herr Pfarrer Michael Jung segneten das Anwesen.

Der evangelische Singkreis und ein extra zum
Fest zusammengestellter Kinderchor begeisterten die Festgäste mit
passenden Liedbeiträgen.
Kleinfischlinger Schulkinder, Julien Dennerle,
Ann-Sophie Kuhlbusch und Julia Ellermann, lasen aus alten Schulbüchern
einige zeittypische Textpassagen.

Erhard Keller überreicht dem Ortsbürgermeister
einen übergroßen und von ihm selbst geschnitzten Schlüssel
für das Alte Schulhaus.

Die stil- und fachgerechte Sanierung des Schulhauses
wurde vom ortansässigen Architekten Helmut Postel geleitet.
Mit dem neu eingerichteten Schulhaus möchte die Gemeinde ihren Einwohnern
Möglichkeiten bieten, Gemeinschaft und Geselligkeit zu pflegen.
Helmut Buchert
Ortsbürgermeister |